Temperatursensor DS18B20 an PoKeys

In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie der sehr günstige Temperatursensor DS18B20 an einem PoKeys-Modul zu betreiben ist. Dieser Temperatursensor ist entweder als normaler Baustein oder als wasserdichte Variante mit Metallfühlkörper erhältlich. Beide Sensoren lassen sich gleichermaßen zur Temperaturkontrolle an PoKeys betreiben.

 

 

 

Wie bereits erwähnt, ist der Temperatursensor DS18B20 in zwei Bauweisen erhältlich. Neben der „normalen“ Bauweise gibt es diesen Sensor in einem wasserdichten Gehäuse. Diese Variante setzte ich unter anderem dafür ein, die Wassertemperaturen von Aquarien und Teichen zu überwachen.

 

Der Anschluss an PoKeys ist relativ einfach umgesetzt, lediglich auf einen 4,7 Kiloohm-Widerstand zwischen dem Pluspol und der Datenleitung ist zu achten. Des Weiteren wird dieser Sensor mit 5 Volt Gleichstrom versorgt und die Datenleitung an einen freien Pin des PoKeys-Moduls angeschlossen.

 

 

In der PoKeys-Konfigurationssoftware öffnen wir das Menü „Peripherie“ => „EasySensors„. Dort werden die bereits eingebundenen Sensoren aufgelistet. Um einen weiteren Sensor hinzuzufügen, klicken wir auf den Button, der unserem Sensor entspricht, in diesem Beitrag also „Scan for Dallas 1-wire sensors„.

 

 

In dem sich darauf öffnenden Fenster wählen wir den Pin, an welchem wir den DS18B20-Temperatursensor angeschlossen haben und suchen diesen mit „Scan„.

 

 

Wurde unser Sensor gefunden, aktivieren wir den Haken links neben dem aufgeführten Sensor und beenden die Suche mit „Finish„.

 

 

Nun erscheint unser neuer Sensor in der zuvor erwähnten Liste. Wir definieren, falls nicht automatisch erkannt, den Sensortyp und stellen einen Abfrageintervall von etwa 3 Sekunden ein. Zu niedrige Intervalle belasten nur unnötig den 1-wire-Bus und führen möglicherweise zu falschen Messwerten. Mit „Send to Device“ senden wir die neuen Einstellungen zu unserem PoKeys-Gerät.

 

Wenn die Einstellungen gespeichert und übertragen wurden, erscheint in der Liste der ausgelesene Messwert.

 

Hier noch ein Bild meines Versuchsaufbaus. Für solche Spielereien und Tests kann ich ein sogenanntes Breadboard empfehlen (unten links im Bild).

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